Tarte Tatin
Eintrag vom: 05. Dezember 2006
Man benötigt allerdings eine spezielle Tatin-Form, die auf dem Herd wie auch im Ofen benutzt werden kann und zur einfacheren Handhabung beim Stürzen möglichst Griffe haben sollte. Typische Tatin-Formen ähneln runden Auflaufformen, sind aber häufig aus emailliertem Gusseisen. Die Verwendung ist vielseitig, nicht nur verschiedene süße Kuchen lassen sich darin backen, auch herzhafte Gerichte wie Quiches sind einfach zuzubereiten. Letztlich eignet sich die Tatin-Form auch sehr gut als flaches Kochgeschirr, Crepe Suzette gelingen darin z. B. ganz wunderbar.
75 g Zucker
75 g Butter
5 große Äpfel (z. B. Boskop)
2 EL Zitronensaft, frisch gepresst
knapp 250 g fertiger Mürbeteig
1| Zucker und Butter in einer Tatin-Backform vermischen. Bei schwacher Hitze auf dem Herd die Butter schmelzen lassen.
2| Die Äpfeln schälen, entkernen und vierteln. Mit Zitronensaft beträufeln und mit den Schnittseiten nach oben in die Form legen. Auf dem Herd noch etwa 5 Minuten in der Butter-Zucker-Mischung ziehen lassen.
3| Tatin-Form vom Herd nehmen. Inzwischen den Teig auf die Größe der Form ausrollen, dann über die Äpfel legen und auf dem Rand der Form leicht andrücken. Mit einem spitzen Messer mehrere kleine Löcher in den Teig stechen (so kann der Dampf entweichen).
4| Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad im oberen Drittel ca. 15 bis 20 Minuten backen. Der Teig soll goldgelb werden.
5| Tarte 5 Minuten abkühlen lassen, dann den Rand vorsichtig mit einem Messer lösen und die Tarte auf eine Kuchenplatte oder einen großen Teller stürzen. Noch warm mit Sahne oder Creme Fraiche servieren.



[...] Hier habe ich ein paar interessante Infos zum Thema Tarte Tatin gefunden, die ich meinen werten LeserInnen und mir selber nicht vorenthalten möchte. [...]