Tomaten
Eintrag vom: 27. Oktober 2006
Über die Qualität handelsüblicher »Holland-und-Co-Tomaten« braucht man sicher keine weiteren Worte zu verlieren. Kein Wunder, wenn die Tomatensoße auch bei größter Mühe einfach nicht nach Tomate schmecken will, sondern wässrig-säuerlich daherkommt. Wer nicht selber anbauen kann, greift dann lieber zur Büchse. Überhaupt eignen sich Büchsentomaten für die Zubereitung von Soßen und Pasten meist besser. Und nicht zuletzt ist der Arbeitsaufwand bei Verwendung der schon geschälten und vorbereiteten Tomaten erheblich geringer.
Vernünftige Büchsentomaten findet man heute auch in gut sortierten Supermärkten und natürlich im Feinkostgeschäft. Unterschieden wird vor allem nach ganzen Tomaten im eigenen Saft (gut für länger schmorende Gerichte wie Eintöpfe, Ragu a al Bolognese etc.) und stückigen Tomaten, die eine ideale Grundlage für Pasta-Saucen aber auch z. B. den Pizzabelag abgeben. Bio-Produkte sind aufgrund des intensiveren Geschmacks häufig vorzuziehen.
Die Krönung der Büchsentomate kommt allerdings aus Italien. San Marzano – eine beinahe schon ausgestorbene Sorte – ist heute vereinzelt auch in Deutschland wieder erhältlich. 400g-Büchsen mit ganzen Tomaten zu ca. 2,40 Euro hat z. B. Manufactum (siehe » Link-Verzeichnis) im Sortiment. Auf deren Webseite kann man auch Interessantes zur Geschichte der Tomate nachlesen. Frisch sind sie in Deutschland so gut wie nicht erhältlich, zumal diese Sorte viel zu empfindlich ist und auch im Ursprungsland i. d. R. sofort nach der Ernte in Büchsen konserviert oder getrocknet wird.




Liebe Familie Vogler,
heute habe ich in der Buchhandlung das Buch von Bertinet entdeckt und darin geschmöckert. Zuhause hatte ich so eine Lust eine Fougasse zu backen, daß ich gleich anfing. Leider vergaß ich einige Details (noch nie ein Brot gebacken) und suchte im Web. Ich freue mich Ihre sehr ansprechende Website gefunden zu haben. Das Rezept war natürlich perfekt für mich.
Sie Tipps sind – was ich bis jetzt sehen konnte – wirklich toll für alle die gute Produkte benutzen wollen. San Marzano kann ich z.B. nur bestätigen. Nur Carli Öl paßt da nicht ganz rein.Vielleicht ein guter Tipp von mir: merum.info , Leserbriefe April/Mai/Juni 2005 Olivenöl von Carli. Ich werde eure Site gerne bald wieder besuchen. Grüße Enis Kaftanci
Zunächst vielen Dank für das nette Feedback. Bei Carli bei ich eigentlich gerade wegen des Geschmacks – im Vergleich zu vielen anderen Ölen – hängen geblieben. Ja … ich lese auch die Test z. B. in Feinschmecker und dessen regelmäßigen Sonderheften. Aber für den Alltagsgebrauch sind mir die meisten einfach zu teuer. Der Kontakt zu Carli war bisher immer nett und wie gesagt – ich kann am Öl nichts wirklich aussetzen. Aber es schadet sicher nichts, sich mal wieder umzusehen … Mehr demnächst an dieser Stelle. Übrigens: Carli stellt in mehreren Qualitätsstufen her – meine Erfahrungen gelten nur für die höchste (Extra Vergine).